Wichtiger Hinweis:

Bei einer regional stabilen Vierzehn-Tage-Inzidenz von unter 50 /100 000 Einwohnern finden analog eines bundesweiten Hygienekonzeptes  wieder persönliche Begutachtungen im Hausbesuch zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit statt.
Die Gutachterinnen und Gutachter, die zu Ihnen nach Hause kommen, haben entweder einen vollständigen Impfschutz gegen das SARS CoV 2 Virus oder sind täglich getestet. Zu Ihrem Schutz finden Begutachtungen im Hausbesuch außerdem weiter unter Nutzung von FFP2 Masken und unter Einhaltung der anerkannten Hygienemaßnahmen statt.
Wo persönliche Begutachtungen auf Grund hoher Inzidenzen oder aus medizinischen Gründen noch nicht möglich sind, wird weiter in Form eines strukturierten Telefoninterviews sowie anhand von Unterlagen begutachtet.

Nähere Hinweise hierzu finden Sie im Hygienekonzept der Gemeinschaft der Medizinischen Dienste auf: Hygienekonzept der Gemeinschaft der Medizinischen Dienste für die Begutachtung im Rahmen der COVID-19-Pandemie
 

Impfbescheinigungen stellt der Medizinische Dienst nicht aus. Bitte beachten Sie die Hinweise der Landesregierung zum Impfen unter folgendem Link: Informationen zur Corona-Schutzimpfung in Rheinland-Pfalz

Sehr geehrte Versicherte,

aufgrund des gemeinsamen Beschlusses der Bundesregierung mit den Landesregierungen (03.03.2021) haben wir als Medizinischer Dienst Rheinland-Pfalz im März 2021 die persönliche Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit im Hausbesuchsverfahren wiederaufgenommen. Abhängig vom jeweiligen regionalen Pandemiegeschehen und Ihrer individuellen Risikokonstellation erfolgt dies mit aller Vorsicht und unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes. Strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen werden dabei eingehalten. Dort, wo es aus Infektionsschutzgründen erforderlich ist, kann die Pflegebegutachtung weiterhin in Form eines strukturierten Telefoninterviews und anhand von Unterlagen stattfinden.

Begutachtungen ohne persönliche Untersuchung der versicherten Person in ihrem Wohnbereich stellen eine Ausnahme von der regelhaften Begutachtung in der Häuslichkeit dar. Sie werden von uns nur dann durchgeführt, wenn dies zur Verhinderung des Risikos einer Ansteckung der Versicherten oder der Gutachterinnen und Gutachter mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zwingend erforderlich ist. Dies bedarf jeweils einer Betrachtung und Entscheidung im Einzelfall.

In einem Fragebogen zur Pflegebegutachtung, den wir Ihnen zusenden, können Sie zu den Themen der Begutachtung Angaben machen. Der Fragebogen steht auch in elektronischer Form auf unserer Homepage zur Verfügung. Auch aktuelle medizinische Unterlagen können Sie gerne einreichen. Wir werden Sie im Bedarfsfall telefonisch kontaktieren, sollten wir weitere Fragen haben.

Weitere Informationen - auch zum Verfahren während der Corona-Pandemie - finden Sie auf den Internetseiten der Medizinischen Dienste.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter infomd-rlpde zur Verfügung.

Siehe auch:

Bundesweit einheitliche Maßgaben des MDS für Begutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit im Rahmen der COVID-19-Pandemie nach § 147 Abs. 1 Satz 3 SGB XI vom 24. März 2021

Fragen und Antworten zur Corona-Pandemie

Ab März 2021 können Pflegebedürftige in Rheinland-Pfalz wieder im persönlichen Hausbesuchsverfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit durch den Medizinischen Dienst begutachtet werden. Der Wiedereinstieg erfolgt mit aller Vorsicht und unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes. Bei der persönlichen Pflegebegutachtung wird sowohl die individuelle Risikosituation des Versicherten als auch das regionale Pandemiegeschehen berücksichtigt. Strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen werden eingehalten. Die Rahmenbedingungen sind in den „bundesweit einheitlichen Maßgaben des MDS für Begutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit“ geregelt, die auf der Internetseite des MDS veröffentlicht sind. Besteht ein besonders hohes Infektionsrisiko, kann die Pflegebegutachtung im Ausnahmefall auf Basis der vorliegenden Unterlagen und eines ergänzenden strukturierten Telefoninterviews mit dem Pflegebedürftigen und den Bezugspflegepersonen erfolgen. Die Fallkonstellationen in denen dies möglich sein kann, sind in den Maßgaben beschrieben. Der zeitnahe Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung und die damit verbundene Versorgung sind somit sichergestellt.

Bundesweit einheitliche Maßgaben des MDS für Begutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit im Rahmen der COVID-19-Pandemie nach § 147 Abs. 1 Satz 3 SGB XI vom 24. März 2021

Die Gutachterinnen und Gutachter klären vor dem Hausbesuch ab, ob ein besonderes Risiko vorliegt. Sie halten beim Hausbesuch Abstand, verwenden eine FFP2-Maske und setzen Hygienemaßnahmen, wie regelmäßiges Händewaschen und Desinfektion um. Außerdem wird auf das Lüften geachtet. Die Gutachterinnen und Gutachter werden zudem regelmäßig getestet. Die Medizinischen Dienste verfahren nach einem auf die Pandemielage im jeweiligen Bundesland abgestimmten Hygienekonzept. Orientierung hierfür ist das auf Bundesebene erstellte umfassende Hygienekonzept der Gemeinschaft der Medizinischen Dienste.

Hygienekonzept der Gemeinschaft der Medizinischen Dienste

 

Zuständig für Fragen zur Einzelfallbegutachtung sind die Medizinischen Dienste auf Landes­ebene. Weitere Informationen finden Versicherte auch aufwww.medizinischerdienst.de und dort insbeson­dere auf den jeweiligen Landesseiten der Medizinischen Dienste.

Gemäß Verlautbarungen aus dem BMG und dem GKV-SV sind Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst Rheinland-Pfalz seit März 2021 wieder möglich.Die Durchführung von Qualitätsprüfungen ist unter anderem abhängig von den aktuellen regionalen Inzidenzwerten. Hierbei gilt für alle Pflegeeinrichtungen:  In einer Region mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 50 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner können Regelprüfungen uneingeschränkt durchgeführt werden. Liegt die Inzidenzübereinem Wert von 50 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, greifen unterschiedliche Verfahren in Abhängigkeit der jeweiligen Versorgungsform auf der Grundlage der  „Regelungen des GKV-Spitzenverbandes zur Durchführbarkeit von Qualitätsprüfungen nach § 114 Abs. 2a SGB XI vom 15. April 2021“ (https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/pflegeversicherung/richtlinien__vereinbarungen__formulare/20210415_Corona_Pflege_Regelungen_Durchfuehrbarkeit_QP_114_Abs2a_SGBXI.pdf).

Anlassprüfungen können jederzeit durchgeführt werden.

Fragen und Antworten zur Corona-Pandemie

Während der Kontaktbeschränkungen finden keine Regel- und Wiederholungsprüfungen in den ambulanten Pflegediensten sowie teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen statt. Anlass-prüfungen aufgrund von Beschwerden sind jederzeit möglich. Dabei gelten besondere Hygiene-und Schutzmaßnahmen, die von den Medizinischen Diensten entsprechend des Hygienekonzeptes der Gemeinschaft der Medizinischen Dienste umgesetzt werden. 

Mit der Corona-Pandemie sind außergewöhnliche Belastungen für die Versorgung in Pflegeheimen verbunden. Zur Entlastung der Einrichtungen wurde die Frist für die erstmalige Indikatorenerhebung daher um ein halbes Jahr verschoben. Anstatt bis zum 1. Juli haben die Pflegeheime nun bis zum 31. Dezember 2020 Zeit, um ihre Daten erstmals zu erheben und an die Datenauswertungsstelle zu übermitteln. Die Veröffentlichung der Indikatorendaten gemäß der Qualitätsdarstellungsvereinbarung zwischen den Pflegekassen und den Leistungserbringerverbänden beginnt nicht wie ursprünglich vorgesehen am 1. Juli 2020, sondern erst zum 1. Januar 2021.

Gemeinsam gegen das Coronavirus — Ihre Begutachtung beim Medizinischen Dienst Rheinland-Pfalz

Sehr geehrte Versicherte, sehr geehrter Versicherter,

Sie haben von Ihrer Krankenkasse eine Einladung zur Untersuchung bei dem Medizinischen Dienst in Rheinland-Pfalz erhalten. Um Sie sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, haben wir alle erforderlichen Hygienemaßnahmen getroffen und unsere Abläufe angepasst. Bitte beachten Sie hierzu die folgenden Hinweise:

  • Wenn Sie aktuell Infektzeichen, wie z. B. Husten, Schnupfen, Fieber, Halskratzen, Schüttelfrost, einen Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinnes o. ä. haben, oder innerhalb der letzten vierzehn Tage Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, bitten wir Sie vor der Untersuchung mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufzunehmen, damit ein neuer Termin vereinbart werden kann.
  • Bitte kommen Sie mit korrekt angelegter Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zum Termin und tragen sie diese in unseren Räumen durchgehend. Außerdem bitten wir Sie, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Da dieser bei ärztlichen Untersuchungen nicht immer gewahrt werden kann, werden hierbei besondere Hygienemaßnahmen durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet.
  • Vor Betreten der Räume des Medizinischen Dienstes werden wir Sie nach Infektionszeichen befragen und kontaktlos die Körpertemperatur messen. Anschließend bitten wir Sie um sorgfältige Händedesinfektion.
  • Bitte kommen Sie alleine zum Termin. Begleitpersonen können derzeit nicht bei der Untersuchung anwesend sein oder in der Begutachtungsstelle warten. Ausnahmen: Übersetzung des Begutachtungsgesprächs oder Betreuung bei der Untersuchung erforderlich. Die begleitende Person ist ebenfalls verpflichtet, eine MNB zu tragen.
  • Bitte erscheinen Sie zu dem angegebenen Termin pünktlich. Ein Zutritt ist nicht vor dem angegebenen Termin möglich. Bei einem zu späten Erscheinen kann die Begutachtung ggf. nicht durchgeführt werden.
  • Sollte bei Ihnen innerhalb von 2 Wochen nach der Begutachtung eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt werden (positiver Test bzw. gesicherte Erkrankung) melden Sie sich bitte bei uns, damit auch wir weitere Schritte einleiten können.

Für Ihre Unterstützung möchten wir uns daher an dieser Stelle ganz ausdrücklich bei Ihnen bedanken.

Liebe Versicherte,

aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus haben wir, um Sie zu schützen und Infektionen bestmöglich zu vermeiden, in den vergangenen Monaten die persönliche Hilfsmittelbegutachtung ausgesetzt. In dieser Zeit erfolgte die Begutachtung anhand vorhandener bzw. hierfür angeforderter Unterlagen.

Inzwischen sind persönliche Hilfsmittelbegutachtungen wieder möglich.

Ausnahmen bilden Personen:

  • Mit positivem SARS-CoV-2-Befund,
  • mit begründetem Verdacht auf eine solche Infektion und mit unspezifischen akuten respiratorischen Symptomen,
  • während verhängter Quarantäne.

Bei diesen Personen kann eine Begutachtung ggf. nach einer Terminverschiebung erfolgen oder anhand angeforderter Unterlagen.

Auch folgende Personen werden zurzeit zur Hilfsmittelbegutachtung nicht persönlich aufgesucht. Personen:

  • Mit erheblich eingeschränkter Immunkompetenz, wie nach Transplantationen oder unter / kurz nach Chemotherapie oder Strahlentherapie,
  • mit erheblich eingeschränkter Lungenfunktion, z. B. mit einer fortgeschrittenen COPD.

Dieser Personenkreis wird in der Regel zum Schutz weiterhin mit alternativen Verfahren begutachtet.

Über die Besonderheiten und hygienischen Anforderungen im Falle eines Hausbesuches während der Coronapandemie informieren wir Sie im Vorfeld der Begutachtung mittels eines Merkblattes zum Schutz vor dem Coronavirus bei der Hilfsmittelbegutachtung.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter infomd-rlpde zur Verfügung.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis:

Für eine gegebenenfalls erforderliche Kontaktpersonennachverfolgung sind alle an der jeweiligen Begutachtung Beteiligten, d.h. - neben den zu begutachtenden Versicherten - bei der Begutachtung anwesende Angehörige und/oder Personal der Einrichtung, namentlich zu erfassen. Diese Kontaktverfolgung erfolgt im Rahmen der Begutachtung.

Coronavirus: Hinweise und Links

Allgemein