Wichtiger Hinweis

Seit Juni 2021 hat der Medizinische Dienst Rheinland-Pfalz die Begutachtung abhängig vom jeweiligen regionalen Pandemiegeschehen und der individuellen Risikokonstellation einzelner Versicherter wieder als Regelverfahren aufgenommen. Dies erfolgt mit aller Vorsicht und unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes. Strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen werden eingehalten.


Die Gutachterinnen und Gutachter, die zu Ihnen nach Hause kommen, haben entweder einen vollständigen Impfschutz gegen das SARS CoV 2 Virus oder sind täglich getestet. Zu Ihrem Schutz finden Begutachtungen im Hausbesuch außerdem weiter unter Nutzung von FFP2 Masken und unter Einhaltung der anerkannten Hygienemaßnahmen statt.
Wo persönliche Begutachtungen auf Grund des regionalen Infektionsgeschehens oder aus individuellen medizinischen Gründen noch nicht möglich sind, wird weiter in Form eines strukturierten Telefoninterviews sowie anhand von Unterlagen begutachtet.

Nähere Hinweise hierzu finden Sie im Hygienekonzept der Gemeinschaft der Medizinischen Dienste auf: Hygienekonzept der Gemeinschaft der Medizinischen Dienste für die Begutachtung im Rahmen der COVID-19-Pandemie
 

 

Sehr geehrte Versicherte,

die Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit nach SGB XI findet in der Regel in persönlichem Kontakt und im Hausbesuchsverfahren statt. Seit März 2020 werden jedoch besonders gefährdete Personengruppe vor zusätzlicher Ansteckungsgefahr durch das SARS-CoV-2-Virus geschützt, indem die Pflegebedürftigkeit auf der Grundlage eines strukturierten Telefoninterviews ermittelt wird. Dieses Verfahren wurde durch das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz der Bundesregierung und weitere nachfolgende Gesetzgebungsverfahren legitimiert. Seit Juni 2021 hat der Medizinische Dienst Rheinland-Pfalz die Begutachtung abhängig vom jeweiligen regionalen Pandemiegeschehen und der individuellen Risikokonstellation einzelner Versicherter wieder als Regelverfahren aufgenommen. Dies erfolgt mit aller Vorsicht und unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes.

Strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen werden dabei eingehalten. Die Gutachterinnen und Gutachter, die zu Ihnen nach Hause kommen, haben entweder einen vollständigen Impfschutz gegen das SARS CoV 2 Virus oder sind täglich getestet. Zusätzlich werden unsere Gutachterinnen und Gutachter im Hausbesuch eine FFP 2 Maske tragen. Weitere Informationen zur Besonderheiten während des Hausbesuches aufgrund des Pandemiegeschehens erhalten Sie mit unserem Schreiben zur Terminankündigung. Dort, wo es aus Infektionsschutzgründen erforderlich ist, kann die Pflegebegutachtung weiterhin in Form eines strukturierten Telefoninterviews und anhand von Unterlagen stattfinden.

Begutachtungen ohne persönliche Untersuchung der versicherten Person in ihrem Wohnbereich stellen eine Ausnahme von der regelhaften Begutachtung in der Häuslichkeit dar. Sie werden von uns nur dann durchgeführt, wenn dies zur Verhinderung des Risikos einer Ansteckung der Versicherten oder der Gutachterinnen und Gutachter mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zwingend erforderlich ist. Dies bedarf jeweils einer Betrachtung und Entscheidung im Einzelfall. In einem Fragebogen zur Pflegebegutachtung, den wir Ihnen zusenden, können Sie zu den Themen der Begutachtung Angaben machen. Der Fragebogen steht auch in elektronischer Form auf unserer Homepage zur Verfügung. Auch aktuelle medizinische Unterlagen können Sie gerne einreichen. Wir werden Sie im Bedarfsfall telefonisch kontaktieren, sollten wir weitere Fragen haben.

Weitere Informationen - auch zum Verfahren während der Corona-Pandemie - finden Sie auf den Internetseiten der Medizinischen Dienste.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter infomd-rlpde zur Verfügung.

Siehe auch:

Bundesweit einheitliche Maßgaben des MDS für Begutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit im Rahmen der COVID-19-Pandemie nach § 147 Abs. 1 Satz 3 SGB XI


Fragen und Antworten zur Corona-Pandemie in der Pflegebegutachtung

Wie werden Pflegebedürftige begutachtet?

Die Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit nach SGB XI findet in der Regel in persönlichem Kontakt und im Hausbesuchsverfahren statt. Seit März 2020 werden jedoch besonders gefährdete Personengruppe vor zusätzlicher Ansteckungsgefahr durch das SARS-CoV-2-Virus geschützt, indem die Pflegebedürftigkeit auf der Grundlage eines strukturierten Telefoninterviews ermittelt wird. Seit Juni 2021 hat der Medizinische Dienst Rheinland-Pfalz die Begutachtung abhängig vom jeweiligen regionalen Pandemiegeschehen und der individuellen Risikokonstellation einzelner Versicherter wieder als Regelverfahren aufgenommen. Dies erfolgt mit aller Vorsicht und unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes.

Strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen werden eingehalten. Gutachterinnen und Gutachter, die zu Ihnen nach Hause kommen, haben entweder einen vollständigen Impfschutz gegen das SARS CoV 2 Virus oder sind täglich getestet. Zusätzlich werden unsere Gutachter und Gutachterinnen im Hausbesuch eine FFP 2 Maske tragen. Die Rahmenbedingungen sind in den „bundesweit einheitlichen Maßgaben des MDS für Begutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit“ geregelt, die auf der Internetseite des MDS veröffentlicht sind. Besteht ein besonders hohes Infektionsrisiko, kann die Pflegebegutachtung im Ausnahmefall auf Basis der vorliegenden Unterlagen und/oder eines ergänzenden strukturierten Telefoninterviews mit dem Pflegebedürftigen und den Bezugspflegepersonen erfolgen. Die Fallkonstellationen, in denen dies möglich sein kann, sind in den Maßgaben beschrieben. Der zeitnahe Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung und die damit verbundene Versorgung sind somit sichergestellt.

Bundesweit einheitliche Maßgaben des MDS für Begutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit im Rahmen der COVID-19-Pandemie nach § 147 Abs. 1 Satz 3 SGB XI

 

Wie sehen die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen aus?

Gutachterinnen und Gutachter, die zu Ihnen nach Hause kommen, haben entweder einen vollständigen Impfschutz gegen das SARS CoV 2 Virus oder sind täglich getestet. Zusätzlich werden unsere Gutachter und Gutachterinnen im Hausbesuch eine FFP 2 Maske tragen. Die Gutachterinnen und Gutachter klären vor dem Hausbesuch ab, ob ein besonderes Risiko vorliegt. Sie halten beim Hausbesuch Abstand, verwenden eine FFP2-Maske und setzen Hygienemaßnahmen, wie regelmäßiges Händewaschen und Desinfektion um. Außerdem wird auf das ausreichende Lüften geachtet. Die Medizinischen Dienste verfahren nach einem auf die Pandemielage im jeweiligen Bundesland abgestimmten Hygienekonzept. Orientierung hierfür ist das auf Bundesebene erstellte umfassende Hygienekonzept der Gemeinschaft der Medizinischen Dienste.

Hygienekonzept der Gemeinschaft der Medizinischen Dienste

Gemäß Verlautbarungen aus dem BMG und dem GKV-SV sind Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst Rheinland-Pfalz seit März 2021 wieder möglich.Die Durchführung von Qualitätsprüfungen erfolgt in Abhängigkit der jeweiligen Versorgungsform auf der Grundlage der „Regelungen des GKV-Spitzenverbandes zur Durchführbarkeit von Qualitätsprüfungen nach § 114 Abs. 2a SGB XI vom 15. April 2021“ (https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/pflegeversicherung/richtlinien__vereinbarungen__formulare/20210415_Corona_Pflege_Regelungen_Durchfuehrbarkeit_QP_114_Abs2a_SGBXI.pdf).

Anlassprüfungen können jederzeit durchgeführt werden.


Fragen und Antworten zur Corona-Pandemie in Pflegeeinrichtigungen

Was gilt für Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen?

Soweit es die Pandemielage zulässt, werden Regel- und Wiederholungsprüfungen in den ambulanten Pflegediensten sowie teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen seit Mitte März 2021 wieder durchgeführt. In Regelungen des GKV-Spitzenverbandes zur Durchführbarkeit von Qualitätsprüfungen nach § 114 Abs. 2a SGB XI ist festgelegt worden, unter wel-chen Bedingungen Qualitätsprüfungen in den verschiedenen Settings wieder möglich sind. Anlassprüfungen aufgrund von Beschwerden sind jederzeit möglich. Bei den Qualitätsprüfungen gelten besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die von den Medizinischen Diensten entsprechend des Hygienekonzeptes der Gemeinschaft der Medizinischen Dienste umgesetzt werden. Dazu gehört unter Berücksichtigung der Situation vor Ort auch die Testung der Prüferinnen und Prüfer.

 

Was ändert sich für die Indikatorenerhebung in der stationären Pflege des Akkordeonpunktes?

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist die Frist für die erstmalige Indikatorenerhebung vom Gesetzgeber zunächst um ein halbes Jahr verschoben worden. Anstatt bis zum 1. Juli 2020 hatten die Pflegeheime demnach bis zum 31. Dezember 2020 Zeit, um ihre Daten erstmals zu erheben und an die Datenauswertungsstelle zu übermitteln. Aufgrund der weiter fortbestehenden Corona-Pandemie hat das Bundesministerium für Gesundheit eine Rechtsverordnung erlassen. Nach dieser Rechtsverordnung besteht für zugelassene vollstationäre Pflegeeinrichtungen, deren Stichtag im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 31. März 2021 liegt, keine Pflicht, indikatorenbezogene Daten zur vergleichenden Messung und Darstellung von Ergebnisqualität im vollstationären Bereich zu erheben und an die Datenauswer-tungsstelle nach § 113 Absatz 1b SGB XI zu übermitteln. Indikatorenbezogene Daten, die in diesem Zeitraum dennoch an die Datenauswertungsstelle übermittelt werden, werden nicht veröffentlicht. Mit dem Gesetz zur Fortgeltung der die epidemische Lage von natio-naler Tragweite betreffenden Regelungen (EpiLage-Fortgeltungsgesetz), das am 30. März 2021 in Kraft getreten ist, wurde die Frist für die erstmalige Erhebung ohne Veröffentli-chung bis zum 31. Dezember 2021 erneut verlängert. Weitere Informationen zur Indikato-renerhebung sind hier zu finden: https://www.das-pflege.de/faq

Gemeinsam gegen das Coronavirus — Ihre Begutachtung beim Medizinischen Dienst Rheinland-Pfalz

Sehr geehrte Versicherte, sehr geehrter Versicherter,

Sie haben von Ihrer Krankenkasse eine Einladung zur Untersuchung bei dem Medizinischen Dienst in Rheinland-Pfalz erhalten. Um Sie sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, haben wir alle erforderlichen Hygienemaßnahmen getroffen und unsere Abläufe angepasst. Bitte beachten Sie hierzu die folgenden Hinweise:

  • Wenn Sie aktuell Infektzeichen, wie z. B. Husten, Schnupfen, Fieber, Halskratzen, Schüttelfrost, einen Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinnes o. ä. haben, oder innerhalb der letzten vierzehn Tage Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, bitten wir Sie vor der Untersuchung mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufzunehmen, damit ein neuer Termin vereinbart werden kann.
  • Bitte kommen Sie mit korrekt angelegter Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zum Termin und tragen sie diese in unseren Räumen durchgehend. Außerdem bitten wir Sie, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Da dieser bei ärztlichen Untersuchungen nicht immer gewahrt werden kann, werden hierbei besondere Hygienemaßnahmen durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet.
  • Vor Betreten der Räume des Medizinischen Dienstes werden wir Sie nach Infektionszeichen befragen und kontaktlos die Körpertemperatur messen. Anschließend bitten wir Sie um sorgfältige Händedesinfektion.
  • Bitte kommen Sie alleine zum Termin. Begleitpersonen können derzeit nicht bei der Untersuchung anwesend sein oder in der Begutachtungsstelle warten. Ausnahmen: Übersetzung des Begutachtungsgesprächs oder Betreuung bei der Untersuchung erforderlich. Die begleitende Person ist ebenfalls verpflichtet, eine MNB zu tragen.
  • Bitte erscheinen Sie zu dem angegebenen Termin pünktlich. Ein Zutritt ist nicht vor dem angegebenen Termin möglich. Bei einem zu späten Erscheinen kann die Begutachtung ggf. nicht durchgeführt werden.
  • Sollte bei Ihnen innerhalb von 2 Wochen nach der Begutachtung eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt werden (positiver Test bzw. gesicherte Erkrankung) melden Sie sich bitte bei uns, damit auch wir weitere Schritte einleiten können.

Für Ihre Unterstützung möchten wir uns daher an dieser Stelle ganz ausdrücklich bei Ihnen bedanken.

Liebe Versicherte,

aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus haben wir, um Sie zu schützen und Infektionen bestmöglich zu vermeiden, in den vergangenen Monaten die persönliche Hilfsmittelbegutachtung ausgesetzt. In dieser Zeit erfolgte die Begutachtung anhand vorhandener bzw. hierfür angeforderter Unterlagen.

Inzwischen sind persönliche Hilfsmittelbegutachtungen wieder möglich.

Ausnahmen bilden Personen:

  • Mit positivem SARS-CoV-2-Befund,
  • mit begründetem Verdacht auf eine solche Infektion und mit unspezifischen akuten respiratorischen Symptomen,
  • während verhängter Quarantäne.

Bei diesen Personen kann eine Begutachtung ggf. nach einer Terminverschiebung erfolgen oder anhand angeforderter Unterlagen.

Auch folgende Personen werden zurzeit zur Hilfsmittelbegutachtung nicht persönlich aufgesucht. Personen:

  • Mit erheblich eingeschränkter Immunkompetenz, wie nach Transplantationen oder unter / kurz nach Chemotherapie oder Strahlentherapie,
  • mit erheblich eingeschränkter Lungenfunktion, z. B. mit einer fortgeschrittenen COPD.

Dieser Personenkreis wird in der Regel zum Schutz weiterhin mit alternativen Verfahren begutachtet.

Über die Besonderheiten und hygienischen Anforderungen im Falle eines Hausbesuches während der Coronapandemie informieren wir Sie im Vorfeld der Begutachtung mittels eines Merkblattes zum Schutz vor dem Coronavirus bei der Hilfsmittelbegutachtung.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter info@md-rlp.de zur Verfügung.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis:

Für eine gegebenenfalls erforderliche Kontaktpersonennachverfolgung sind alle an der jeweiligen Begutachtung Beteiligten, d.h. - neben den zu begutachtenden Versicherten - bei der Begutachtung anwesende Angehörige und/oder Personal der Einrichtung, namentlich zu erfassen. Diese Kontaktverfolgung erfolgt im Rahmen der Begutachtung.

Coronavirus: Hinweise und Links

Allgemein